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Review: Canabalt

  • Geschrieben von Tobias T. 12 Comments
    : 15. Dez 2009 19:13
    Review: Canabalt

    Canabalt ist ein kleines aber feines Spiel, in dem es darum geht, mit einem Männchen so weit wie möglich zu rennen. Dies wird euch aber durch viele Lücken (Ihr lauft auf Hausdächern, Lastkränen oder Plakatwänden) und herumliegende Gegenstände erschwert – Die Jagd nach dem Highscore beginnt…

    Die Steuerung von Canabalt ist denkbar einfach: Eure Spielfigur läuft alleine und wird stetig etwas schneller. Mit einem simplen Tipp auf den Bildschirm springt sie, um die Abgründe und Hindernisse zu überwinden. Hält man den Finger eine kurze Zeit gedrückt, ist der Sprung länger und höher.
    Hier bietet das Spiel erstaunliche Möglichkeiten: Wer sich intensiver mit der Spielmechanik befasst, merkt, dass es mit schneller Reaktion allein nicht getan ist. Die Hindernisse in Form von Kisten sind auch dazu gut, das eigene Tempo absichtlich zu mindern, um leichter voranzukommen. Die kurzen oder langen Sprünge wollen ebenso genutzt werden, sonst kann es passieren, dass ihr mit einem mal gegen eine Wand lauft und sterbt.

    Das gesamte Spiel wird euch zusätzlich dadurch erschwert, dass futuristisch anmutende Raumschiffe Minen abwerfen, die man natürlich überspringen sollte – Läuft man dagegen wird der Bildschirm weiß, es kracht und man kann wieder von vorne Anfangen. Sogar riesige Raketen fallen vom Himmel herab, die sich in die Erde bohren und nur einen kleinen Spalt lassen, durch den ihr springen müsst – Das kommt zwar selten vor, macht das Spiel dann aber ziemlich schwierig.

    Richtige Level gibt es in Canabalt nicht, man läuft, bis man Abstürzt, gegen eine Wand springt oder gegen eines der bereits erwähnten Hindernisse läuft oder gar von diesen getroffen wird. In der rechten oberen Ecke wird nebenbei gezählt, wie weit euer “Runner” läuft, links oben gibt es einen Button zum Pausieren.
    Beim Ableben der Figur erscheint ein Game-Over-Bildschirm, welcher euch neben der gelaufenen Strecke auch die Art des Todes anzeigt und zusätzlich die Möglichkeit bietet, das Ergebnis zu twittern. Startet ihr das Spiel zum ersten Mal, so könnt ihr einen eigenen Benutzernamen anlegen, unter dem künftig (wenn gewollt) euer Ergebnis in ein weltweites Leaderboard eingetragen wird – Diese Highscore-Liste könnt ihr euch auch über das Menü von Canabalt anschauen.

    Grafik: SternSternSternSternStern
    Canabalt hat zwar keine atemberaubende 3D-Grafik, der Pixelige Sidescroller-Look hat aber einen ganz eigenen Charme und läuft verdammt flüssig. Kleine Schmankerl wie davonfliegende Vögel oder Glasscherben beim durchspringen einer Scheibe werten den guten Eindruck zusätzlich auf.
    Design: SternSternSternSternStern
    Übersichtlich, der Spieler wird nicht durch endlos verschachtelte Menüs genervt. Einstellungen werden in der iPhone-Settings-App vorgenommen.
    Spielspass: SternSternSternSternStern
    Canabalt fesselt auch auf lange Zeit, man will einfach immer weiter kommen. Super für zwischendurch, aber auch prima für Langzeitspieler, die alle Möglichkeiten der Steuerung ausnutzen wollen.
    Preis/Leistung: SternSternSternSternStern
    Mit 2,39€ ist Canabalt im Vergleich zu anderen Spielen mit ähnlichem Umfang (bspw. Doodle Jump) überteuert, 0,79€ wären hier angemessen gewesen. Die gute Umsetzung lässt hier aber darüber hinwegsehen.

    Durchschnitt:
    Canabalt Banner

    Fazit: Canabalt besticht durch eine klasse Optik, langen Spielspaß und eine erstaunlich exakte Steuerung. Die 2,39€ sind dabei das einzige Haar in der Suppe.

    Von mir eine klare Kaufempfehlung!

    Übrigens: Die iPhone-Variante ist die Portierung des Flashspiels, welches einigen von euch sicherlich schon bekannt sein dürfte.

    Screenshots:

  • Weitere Informationen zu Canabalt:

    Canabalt Name: Canabalt
    Entwickler: Semi Secret Software
    Release: 1. Oktober 2009
    Preis: 2,39€
    Version: 1.2
    Bewerten:
    1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (12 Bewertungen)

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  1. #1 iPhone says:
    15. Dezember 2009 um 19:18

    Das Spiel ist so ist Scheiß

    Antworten
  2. #2 Tobias says:
    15. Dezember 2009 um 19:21

    Geschmackssache, würde ich sagen.

    Antworten
  3. #3 iPhone says:
    15. Dezember 2009 um 19:21

    Guter Artikel Muppfel mach so weiter

    Antworten
  4. Die Frage ist nur warum einen Artikel machen der dem letzten Podcast fast dupliziert? Finde den Artikel überflüssig für jeden der den video Podcast verfolgt

    Antworten
  5. #6 Tobias says:
    15. Dezember 2009 um 19:52

    Naja, Leute die explizit nach Reviews gucken werden sich wahrscheinlich weniger den Podcast anschauen als vielmehr den Artikel hier lesen.
    Außerdem hat man hier eine Sternewertung, an der man sich orientieren kann!

    Antworten
  6. #7 Akenlader says:
    15. Dezember 2009 um 20:29

    leute das macht echt laune. sieht zwar auf den ersten blick langweilig aus aber ist nach und nach echt amüsant für zwischen durch. Es exestiert eigentlich shcon recht lange und deshalb frage ich mich nur wieso ihr jetz ein artikel darüber verfasst xD
    Hier könnt ihr es ganz einfach mal ausprobieren. Bequem von eurem PC oder Mac aus:
    http://www.canabalt.com/

    Antworten
  7. #8 Tobias says:
    15. Dezember 2009 um 20:31

    Link steht doch in der Review ._.

    Antworten
  8. #9 meumelil says:
    15. Dezember 2009 um 20:48

    Mit guten In-Ears oder Kopfhörer macht das Spiel um einiges mehr Spaß! das is wahr

    Antworten
  9. #10 WhatTheFAQ says:
    15. Dezember 2009 um 21:03

    was wir wollt ihr mit so gammeligen spiele, die nur spaß machen, weil es sie vorher schonmal gab?

    Antworten
  10. #11 lalilop says:
    15. Dezember 2009 um 21:36

    Ich hab von dem Spiel nicht viel erwartet, aber das Spiel ist total geil :)

    Kostet zwar etwas viel, aber totaler Langeweile-Töter für den Unterricht :D

    Antworten
  11. #12 Thomas says:
    16. Dezember 2009 um 23:09

    Super review!

    es könnte jedoch sein dass leute die das spiel nicht kennen überlesen dass das level jedes mal wieder neu zufallsgeneriert wird, also niemals gleich ist.

    Antworten
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